Therapeutisches Klettern

Therapeutisches-Klettern-BuchcoverKlettern als eine alternative Form der Therapie findet seit etwa 20 Jahren immer mehr Anwendung und Akzeptanz. Im Gegensatz zu Beübungen einzelner Muskeln werden hier komplexe Bewegungsabläufe trainiert und Muskelschlingen aktiviert. Der Patient/Teilnehmer wird zu einem hohen Maß an Aufmerksamkeit geführt, wodurch auch bei Ansteuerungsproblemen (z.B. bei neurologischen Erkrankungen) eine neue Qualität der Adaptation erfolgen kann. Die zu bewältigende Anforderung wird immer dem Krankheitsbild des Patienten und dem momentanen Bewältigungsgrad entsprechend angepasst. Gerade bei Patienten mit Multipler Sklerose, Hemiparesen, schlaffen Lähmungen, Sehstörungen, orthopädisch-traumatologischen Schädigungen und Erkrankungen sowie psychosomatischen Störungen kann das Klettern in der Therapie entscheidend zu Erfolgen mit beitragen. Weiterhin fördern derartige völlig ungewohnten Bewegungen die Motivation und Freude an körperlicher Aktivität. Das bestätigen Untersuchungen, die am Institut für Sportmedizin und Prävention der Universität Potsdam durchgeführt wurden.

Dabei kann das therapeutische Klettern:
➢ Heilungs- bzw. Rehabilitationsprozesse unterstützen,
➢ eine Integration von Personen mit verschiedenen Behinderungen einschließen,
➢ zur Motivation des Patienten und somit
➢ zur Optimierung von Leistungsfähigkeit und Lebensfreude beitragen.

Lesen Sie hier auch einen Beitrag zum Thema Klettern für MS-Patienten.

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